
Dankgottesdienst zum 70. Geburtstag von Pfr. Alois Schuler
„Der eine oder andere Dreitausender wartet noch.“
Dankgottesdienst und Glückwünsche zum 70. Geburtstag von Pfarrer Alois Schuler
In einem gut besuchten Gottesdienst in der Pfarrkirche haben die Gemeindemitglieder von St. Columba und der Seelsorgeeinheit Batzenberg – Obere Möhlin am Sonntag, 13. Februar, gemeinsam mit Pfarrer Alois Schuler dessen 70. Geburtstag gefeiert, den er am Tag zuvor begangen hatte. Vor 18 Jahren ist Pfarrer Schuler von Durbach nach Pfaffenweiler gekommen; zwei weitere Jahre, so hat er angekündigt, wird er auf jeden Fall noch in den Gemeinden rund um den Batzenberg Dienst tun.
Auf dem heimatlichen Schwarzwaldhof, so erzählte Schuler in seiner Predigt, habe er als Erstkommunikant am Bau einer Hofkapelle mitgebaut. „Damals habe ich die Kirche entdeckt – zuerst körperlich, später geistlich.“ Zahllos seien die Kirchen und Kapellen, die er seit in seinem beruflichen Wirken betreut habe. Symbolisch hatte er daher für alle Gottesdienstbesucher eine kleine gebackene Kapelle und eine Karte vorbereitet.
„Eine große gemeinsame Strecke mit vielen Stationen sind wir seit meiner Wahl vor 15 Jahren gewandert“, betonte Bürgermeister Dieter Hahn, der auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen von Ebringen und Schallstatt ein Grußwort sprach. In all den Jahren habe er Pfarrer Schulers „Ruhe, Empathie und Warmherzigkeit bewundert und geschätzt“, aber auch seinen „trockenen Schwarzwälder Humor“. Neben Pfaffenweiler habe er immer auch einen aufmerksamen Blick für die Gemeinden in Ebringen und Schallstatt gehabt. Nicht zuletzt zeichne ihn der Mut zu Wandel und Veränderung aus.
Nach den Grußbotschaften der Vertreterinnen und des Vertreters der Gemeindeteams von Pfaffenweiler und Schallstatt und der Landfrauen würdigte Pfarrer Lukas Wehrle, der Leitende Pfarrer der Seelsorgeeinheit, seinen Mitbruder: „Du tust uns gut in Deiner Gelassenheit, in Deinem bodenständigen Glauben und Deinem Humor.“
Offen für Veränderungen, sei er bei vielen Erneuerungen mitgewandert, bestätigte er dem passionierten Wanderer und Naturliebhaber, dem die Seelsorgeeinheit ein Wochenende in der Schweiz schenkt. „Du kennst ja fast alle Berge dort, aber der eine oder andere Dreitausender wartet doch noch“, sagte Wehrle.
„Habt Mut, in die Zukunft mitzugehen“, bat dieser in einem kurzen Schluss die Gemeinde um Gemeinsamkeit, „denn alleine verläuft man sich leicht.“

Gemeindeteam Pfaffenweiler







