
Willkommen in St.Ulrich
Auf den Internet-Seiten der Pfarrei St. Peter und Paul in St. Ulrich finden Sie Informationen zu unsrer Pfarrei und ihren Gruppen. Natürlich freuen wir uns besonders, wenn Sie auch persönlich mit uns am Gemeindeleben teilnehmen. Die Heilige Messe feiern wir in der Regel sonntags um 9 Uhr und freitags um 19 Uhr. Wähend der Corona-Pandemie in unregelmäßigen Abständen. Den aktuellen Stand erfahren Sie auf "Aktuell" unserer Homepage oder im Pfarrbrief.
Neben Ostern, Weihnachten und Pfingsten ist ein besonderer Höhepunkt im Kirchenjahr für uns das Fest unseres Dorfpatrons, des Heiligen Ulrichs.
Ulrichsfest 2025
Am Sonntag, den 20. Juli feierten wir das Fest unseres Ortspatrons, des heiligen Ulrich von Zell.
Um 9:30 Uhr zelebrierte Pfarrer Thomas Denoke mit uns den Festgottesdienst. Unser Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit zwei Sopran-Solistinnen und Streichern unter der Leitung von Nicolas Volz mit der Missa brevis in F von Joseph Haydn feierlich mit. Im Anschluss an den Gottesdienst pilgerten die Gläubigen - angeführt von der Musikkapelle - mit Fahnen und Himmel und der Heiligen Hostie in der Monstranz durch das Dorf.
Nach dem Gottesdienst versammelte sich die feierende Gemeinde im Ussermann-Saal zum Platzkonzert der Trachtenkapelle St. Ulrich. Wegen des unsicheren Wetters fand die Feier im Ussermann-Saal und nicht um die Brunnenschale bei der Kirche statt. Die Landfrauen servierten zwei verschiedene Menüs als Mittagstisch und Kaffee und Kuchen zum Nachtisch.
Die Gemeindemitglieder erfreuten sich an dem gelungenen Festtag. Das Wiedersehen mit Pfarrer Thomas Denoke beglückte nicht nur die St. Ulricher, sondern auch die vielen Gemeindemitglieder aus Bollschweil und Sölden. Thomas Denoke war von 1997 bis 2011 unser Pfarrer; inzwischen wirkt er als rüstiger Pensionär in Tuttlingen-Möhringen.
Nachfolgend können Sie Grundgedanken und eine Kurzfassung der Predigt von Thomas Denoke zum Ulrichsfest 2025 lesen:
„Liebe Schwestern und Brüder,
am Fest des Hl. Ulrich, könnten wir uns einmal fragen: Was macht einen Menschen „heilig“?
Zunächst müssen wir dazu sagen, dass wir „Heiligsein“ nicht machen können, aber ich denke, dass die Heiligen uns zeigen, wie man das, was Gott von uns will und was unser Glück - hier auf dieser Erde - ist, leben kann.
Sie haben mindestens eine Sache von Gott begriffen und diese dann ganz und vollständig gelebt, darin sind sie groß: etwa die Armut bei Franz von Assisi, oder die vertrauensvolle Hingabe an Gott im Gebet, bei Br. Klaus, oder vielfach Mut und Freiheit ---- denn der Gottesglaube kann eine erstaunliche innere Souveränität und Freiheit eröffnen, die es erlaubt, den Mächtigen, aber auch der Ungerechtigkeit der Welt die Stirn zu bieten.
Immer sind diese Glaubenszeugnisse sehr individuell, meist ziemlich radikal, aber unglaublich faszinierend und anziehend und nicht selten auch provokativ. Wie es Ralf Lutz einmal ausgedrückt hat.
Aber immer haben sich diese Menschen, die wir heute als heilig bezeichnen, von Gott ansprechen und berühren lassen und haben mit ihrer ganzen Existenz, ihrem ganzen Leben geantwortet.
Dadurch sind sie Gott ganz nahe gewesen und dadurch bringen sie uns Gott nahe – und zwar hier auf Erden, mitunter in schwierigsten Verhältnissen.“
am Fest des Hl. Ulrich, könnten wir uns einmal fragen: Was macht einen Menschen „heilig“?
Zunächst müssen wir dazu sagen, dass wir „Heiligsein“ nicht machen können, aber ich denke, dass die Heiligen uns zeigen, wie man das, was Gott von uns will und was unser Glück - hier auf dieser Erde - ist, leben kann.
Sie haben mindestens eine Sache von Gott begriffen und diese dann ganz und vollständig gelebt, darin sind sie groß: etwa die Armut bei Franz von Assisi, oder die vertrauensvolle Hingabe an Gott im Gebet, bei Br. Klaus, oder vielfach Mut und Freiheit ---- denn der Gottesglaube kann eine erstaunliche innere Souveränität und Freiheit eröffnen, die es erlaubt, den Mächtigen, aber auch der Ungerechtigkeit der Welt die Stirn zu bieten.
Immer sind diese Glaubenszeugnisse sehr individuell, meist ziemlich radikal, aber unglaublich faszinierend und anziehend und nicht selten auch provokativ. Wie es Ralf Lutz einmal ausgedrückt hat.
Aber immer haben sich diese Menschen, die wir heute als heilig bezeichnen, von Gott ansprechen und berühren lassen und haben mit ihrer ganzen Existenz, ihrem ganzen Leben geantwortet.
Dadurch sind sie Gott ganz nahe gewesen und dadurch bringen sie uns Gott nahe – und zwar hier auf Erden, mitunter in schwierigsten Verhältnissen.“
Mit diesen grundlegenden Gedanken begann Pfarrer Denoke seine Predigt. Im Folgenden verdeutlichte er dies an ausgewählten Lebenssituationen des Hl. Ulrichs. Wichtig sei, wie Gottesdienst und Glaube im Alltag als Konsequenzen sichtbar würden. Gottesdienst und Gebet ohne Konsequenzen im gelebten Leben seien eine üble Karikatur echten Glaubens.
Den andächtig Zuhörenden stellt dann Pfarrer Denoke die Frage: „Wie wichtig ist mir der Glaube?“ Jeder Mensch, der von etwas angetan sei, sei es von einer Sportart, einem Hobby oder einer politischen Einstellung, würde anderen davon mitteilen.
Dagegen sei es doch eigenartig, wie diskret, um es vorsichtig auszudrücken, gläubige Christen mit ihrem Glauben umgingen. Der Glaube scheine heute etwas zu sein, das wir im Inneren verschließen würden. Doch die Heiligen hätten ganz persönlich in Wort und Tat Zeugnis über ihren Glauben abgelegt und gesagt, was ihnen Jesus bedeuten würde. Gerade in unserer Zeit, in der so viele Menschen auf der Suche seien, wäre es wichtig, daß wir voreinander und öffentlich dieses persönliche Glaubenszeugnis ablegen würden.
Dagegen sei es doch eigenartig, wie diskret, um es vorsichtig auszudrücken, gläubige Christen mit ihrem Glauben umgingen. Der Glaube scheine heute etwas zu sein, das wir im Inneren verschließen würden. Doch die Heiligen hätten ganz persönlich in Wort und Tat Zeugnis über ihren Glauben abgelegt und gesagt, was ihnen Jesus bedeuten würde. Gerade in unserer Zeit, in der so viele Menschen auf der Suche seien, wäre es wichtig, daß wir voreinander und öffentlich dieses persönliche Glaubenszeugnis ablegen würden.
Am Ende seiner Predigt bekennt Herr Denoke: „Ich habe erfahren, daß der Glaube zu einem geglückten und zufriedenen Leben führt. Wie schön ist es und heutzutage wie wichtig, mehr Menschen verständlich zu machen, dass es im Glauben um das Gelingen des Lebens geht, dass „Heiligkeit“ im gelebten Leben, im Alltag wurzelt. So wie dies auch beim Hl. Ulrich zu erfahren ist. Amen.“
Ulrichsfest 2024
Am Sonntag, dem 07. Juli 2024, feierten wir das Fest unseres Ortspatrons, des heiligen Ulrich von Zell oder von Cluny.
Der Festgottesdienst mit anschließender Sakramentsprozession durch das Dorf und Station am Ulrichsbrünnele begann um 9:30 Uhr in der Klosterkirche St. Peter und Paul in St. Ulrich. Der Kirchenchor St. Ulrich unter der Leitung von Nicolas Volz sang die Missa brevis in B von Wolfgang Amadeus Mozart mit Orchester und Solisten.
Der Festgottesdienst mit anschließender Sakramentsprozession durch das Dorf und Station am Ulrichsbrünnele begann um 9:30 Uhr in der Klosterkirche St. Peter und Paul in St. Ulrich. Der Kirchenchor St. Ulrich unter der Leitung von Nicolas Volz sang die Missa brevis in B von Wolfgang Amadeus Mozart mit Orchester und Solisten.
Besonders freuen wir uns, dass
Abt Michael Reepen OSB aufgrund der Einladung durch unseren Pfarrer Lukas Wehrle mit uns das Ulrichsfest feierte und die Festpredigt hielt.
Abt Michael Reepen OSB aufgrund der Einladung durch unseren Pfarrer Lukas Wehrle mit uns das Ulrichsfest feierte und die Festpredigt hielt.
Das „ora et labora“, das Beten und Arbeiten nach der Regel des hl. Benedikt, und das Ausüben von Macht
Das ist die Spannweite der Botschaft während der Predigt von Abt Michael. Was heißt Mönchsein im 21.Jahrhundert und welche Sorgen haben wir in der Kirche? Reform ist auch heute angesagt - wie zu Zeiten der hl. Ulrich.
Die Mönche in Münsterschwarzach kamen zu der Einsicht, dass die „Herrschafts-Pyramide von oben nach unten“ ersetzt werden soll „durch ein anderes Modell: das gemeinsame Bemühen aller Beteiligten in kooperativem Zusammenwirken. Alle haben Verantwortung für das Ganze. Und in diesem Denken finden wir uns wieder in der Regel des hl. Benedikt. Wenn er vom Bruderrat spricht: dass alle hinhören sollen, auch der Abt; dass Gott oft dem Jüngsten eingibt, was das je Bessere ist (RB 3,3). Das Hinhören ist ein absoluter Schlüssel für heute!“
Abt Michael findet einen Hinweise in dem Wort „invicem“ in der Regel des hl. Benedikt. „Dieses „invicem“ (…) ist für uns darüber hinaus eine Art Motto für den „Umgang mit Macht“ geworden. Wir sind dabei, „invicem“ konkret werden zu lassen, sowohl in unserem Konvent als auch mit den Mitarbeitenden in den klösterlichen Betrieben. Es geht darum, weg zu kommen vom Ego-Trip, von der „America first!“-Mentalität, vom „erst ich und dann lange nichts“; und stattdessen den Blick für den Anderen zu haben, kurzum: wieder das Dienen zu lernen.“
Wenn Sie die praktischen Beispiele und Überlegungen von Abt Michael erfahren wollen, dann können Sie die ganze Predigt zum Ulrichsfest 2024 selbst nachlesen.
Michael Reepen ist Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach, am 20. Mai 2006 wurde er zum 75. Abt der Abtei gewählt.
Der Wahlspruch von Abt Michael lautet:
Cum Gaudio Sancti Spiritus (In der Freude des Heiligen Geistes), aus der Regel des hl. Benedikt.
Cum Gaudio Sancti Spiritus (In der Freude des Heiligen Geistes), aus der Regel des hl. Benedikt.

Nach dem Gottesdienst gab es einen gemütlichen Hock rund um den Taufstein. Die Trachtenkapelle St. Ulrich spielte zum Frühschoppen. Für das leibliche Wohl sorgten die Trachtenkapelle (Mittagessen) und die Landfrauen (Kaffee und Kuchen).
In diesem Jahr feiert das Bildungshaus Kloster St. Ulrich sein 75-jähriges Bestehen. Vieles hat sich in diesen 75 Jahren getan, was nicht zuletzt auch durch die baulichen Veränderungen sichtbar ist. Um 14 Uhr gab es die Möglichkeit, an einer Führung durch das Bildungshaus teilzunehmen und einmal hinter die Kulissen dieser Einrichtung mitten in unserem Dorf zu blicken, die für unzählige Menschen aus nah und fern in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wichtigen und prägenden Ort geworden ist.
Missionarische Botschaft einer cluniazensischen Ortschaft
Was verkündet das Schild „Cluniazensische Ortschaft“ in Sölden und in St. Ulrich? Ist es ein Teil eines besonderen europäischen Kulturgutes? Sagt es etwas über uns heute? Charakterisiert es uns sogar? Sind wir ein cluniazensischer Ort?
Dem hl. Ulrich haben wir es zu verdanken, dass die Reformbewegung von Cluny uns hier erreicht hat. Sie war jedenfalls keine Erneuerungsbewegung , die Forderungen an andere gestellt hat, etwa an die Gesellschaft, um zu sagen, wie sie sich zu verändern habe, vielmehr wurden durch diese Bewegung viele kleine und große Orte geschaffen, an denen die Idee eines erneuerten Lebens aus dem Glauben geteilt und gelebt wurde.
Im Blick auf die Bedeutung des Klosters und der klösterlichen Gemeinschaft sagt der evangelische Theologe Fulbert Steffenski in einem Vortrag: „Die Idee ... der Gottsuche war eine geteilte Idee. Die Kommunität und der Ort haben sie getragen, nicht der einzelne Mensch allein. Ideen werden stark, wenn sie geteilt werden. Ideen müssen Orte haben. Sie verblassen, wenn sie nur im Kopf von einzelnen nisten und nur mit den Händen von einzelnen erarbeitet werden.“

Pfarrer Lukas Wehrle
Den ganzen Vortrag, aus dem das Zitat von Fulbert Steffenski stammt, finden Sie hier:
Gerstenhalmkreuz erstrahlt in neuem Glanz
Der Zahn der Zeit und stürmisches Wetter in exponierter Lage haben dem Kreuz auf dem Gerstenhalm in den letzten Jahren sehr zugesetzt.
Im Auftrag von Familie Hermann Schneider, St. Ulrich, wurde es im vergangenen Herbst - nach über 50 Jahren Standzeit - von der Zimmerei Heine abgebaut und erneuert.
Am Samstag, den 06.03.21 war es bei strahlendem Sonnenschein endlich soweit: Im Beisein von
Herrn Pfr. Wehrle, Angehörigen des Auftraggebers Hermann Schneider und einigen Mitgliedern des Gemeindeteams wurde das neue, 7 Meter hohe Eichenkreuz am höchsten Punkt unserer Seelsorgeeinheit auf dem Gerstenhalm wieder aufgestellt.
In einer kurzen Andacht wurde es von Pfr. Wehrle gesegnet. In das Segensgebet wurden alle eingeschlossen, die unterhalb des Kreuzes - in der ganzen Seelsorgeeinheit - leben, und diejenigen, die auf ihrer Wanderung im Geiersnest am Kreuz innehalten.
Ein herzliches Vergelt´s Gott allen, die an der Erneuerung des Kreuzes beteiligt waren, ganz besonders dem Auftraggeber Hermann Schneider!
Für die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul, St. Ulrich
Uschi Gutmann
Das erste Kreuz auf dem Gerstenhalm wurde im Jahr 1950 als sogenanntes Heimkehrerkreuz als Dank von Männern aus der Pfarrgemeinde St. Ulrich, denen es vergönnt war - auch mit teilweisen schweren gesundheitlichen Beschwerden - wieder in das Heimatdorf zurück zu kehren.
1951 zerstörte ein Sturm das Kreuz so schwer, dass es an einer windgeschützteren Stelle aufgestellt wurde. Im Fahrnacker, an der Straße kurz nach dem Gerstenhalmstüble und kurz vor dem Parkplatz, fand es einen würdigen Ort. Hermann und Klara Schneider übernahmen die Pflege. 1976 wurde um das Kreuz eine Natursteinmauer von ehemaligen Kriegsteilnehmer angelegt. 1984 wurde der beschädigte Querbalken von Herrn Steinmetz Findeis aus Sölden repariert. Zum 50-stigen Jahrestag des Kriegsende fand eine Gedenkfeier der Pfarrgemeinde mit Musikkapelle und Kirchenchor statt. Wolfgang Karle restaurierte das Kreuz vollständig 2011.
Hermann und Klara Schneider errichteten 1971 ein Eichenkreuz an der ursprünglichen Stelle auf dem Gerstenhalm. Dieses Eichenkreuz wurde 2021 im Auftrag von Hermann Schneider durch die Firma Gerhard Heine erneuert.
Petrus, der Fels: Keiner, auf den man sich felsenfest verlassen kann – eher ein ziemlicher Wackelkandidat!
Maria Magdalena als eine positive Gegenfigur zu Simon Petrus? Der Name bedeutet: Maria, der Turm, denn Magdala heißt auf aramäisch einfach „Turm“.
Ohne ihren mutigen Glauben hätten die Jünger nach Ostern nicht zusammengefunden.
Predigt von Prof. Eberhard Schockenhoff am Patrozinium "Peter und Paul" in St. Ulrich, 28.06.2020
„Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“ (Mt 16,18).
Petrus, der Fels: Keiner, auf den man sich felsenfest verlassen kann – eher ein ziemlicher Wackelkandidat!
Petrus, der Fels – dieser Name hat einen ironischen Beigeschmack.
An sich müsste ich nun, am Fest der Apostel Petrus und Paulus, von dem zweiten Gründungsapostel der jungen Kirche, von Paulus sprechen. Mit ihm kommt nämlich Dynamik und Spannung auf. Auch er hat keine tadellose christliche Glaubensbiographie vorzuweisen. Im Gegenteil: Er begann seine Karriere als ein überzeugter Gegner der Anhänger des Neuen Weges, wie die Christen von den Juden anfangs genannt wurden. Doch dann erschien ihm der auferstandene Christus in einer Vision, die einen Wendepunkt in seinem Leben mit sich brachte.
Doch will ich die Spannung zwischen Petrus und Paulus, Tradition und Veränderung, Festhalten am Bewährten und Freude am Experimentieren nicht weiterverfolgen. Entgegen dem Anschein gehört dieser Gegensatz zum spannungsvollen Wesen der Kirche: Nicht Uniformität und Gleichmacherei, sondern Einheit in Vielfalt bestimmen die Idee der katholischen Kirche.
Hier könnte ich nun schließen, aber ich möchte noch eine weitere Person erwähnen, von der im Zusammenhang mit der Gründung der Kirche und dem Siegeszug, den das Evangelium nahm, nur selten die Rede ist: Maria, genannt Maria Magdalena.
Anders als Petrus ist sie nämlich eine vorbildhafte, großartige Jüngerin Jesu, die ihn nicht im Stich lässt, sobald es ernst wird. Sie bleibt vielmehr Jesus treu und geht seinen Weg bis zum Ende mit.
Maria Magdalena als eine positive Gegenfigur zu Simon Petrus – so kann man die Sache auch sehen. So, wie der Name Petrus zugleich für seinen Auftrag steht – Petrus bedeutet bekanntlich Felsen – hat auch der Name Magdalena einen symbolischen Sinn, der mit ihrem Lebenszeugnis zusammenhängt.Der Name bedeutet: Maria, der Turm, denn Magdala heißt auf aramäisch einfach „Turm“.Ohne ihren mutigen Glauben hätten die Jünger nach Ostern nicht zusammengefunden.
Wenn Sie die Predigt im Zusammenhang vollständig lesen wollen, können Sie dies hiermit tun:
Das Bild von El Greco "Die Tränen des hl. Petrus"

Quelle: Cathedral of Toledo, sacristy, with paintings by El Greco (7), Prof. Richard Mortel
(CC BY 2.0)
























