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Ulrichsfest 2021

 
Ulrichsfest 2021
 
Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“
(Zitat aus einem Song der Popgruppe Silbermond)
 
Es ist schon sehr radikal, wie Jesus da seine Jünger auf den Weg schickt, um das Reich Gottes zu verkünden. Jesus fordert sie auf, nichts mitzunehmen auf den Weg, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd, keine festen Schuhe, nichts außer einem Wanderstab.
Wer das Reich Gottes leben und verkünden will, braucht offenbar vor allem großes Vertrauen, nichts anderes. 
Und dieses radikale Bild, dass die Boten des Reiches Gottes nichts mitnehmen sollen, hat ja verschiedene Aspekte:
 
  1. Die Frage: Woran mache ich mich fest, woran halte ich mich? Was gibt meinem Leben Sicherheit?
  2. Nur wenn ich mich von den überflüssigen Dingen gelöst habe, kann ich frei sein für das Evangelium.
  3. Um die frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden, brauche ich nichts, außer mich selbst und den Wanderstab, an dem ich mich halten kann.
 
Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.
 
…und einem Wanderstab „Jesus Christus“, der uns Halt gibt.
AMEN
 
 
Was diese Kerngedanken aus der Predigt von Diözesanjugendpfarrer Christian Müller mit dem Leben des Hl. Ulrich gemeinsam haben, können Sie in der ganzen Predigt selbst nachlesen:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Predigt zum Patrozinium St. Peter und Paul im Jahr 2021
In seiner Predigt nimmt der Diözesanjugendpfarrer Christian Müller auf die Predigt von Pfarrer Schockenhoff aus dem Jahr 2020 Bezug:
Diözesenjugendpfarrer Christian Müller
"Vor einem Jahr hat an dieser Stelle noch Prof. Eberhard Schockenhoff mit Ihnen das Patrozinium gefeiert und die Predigt gehalten. Er hat über die Apostelin der Apostel, Maria Magdalena, gesprochen, aber auch über die Spannung, die zwischen einem Petrus und einem Paulus liegt. Einer Spannung, die die Kirche wohl irgendwie ausmacht und die es auszuhalten gilt und gerade diese Spannung macht Kirche lebendig. Wir sehen das ja gerade sehr deutlich. Diese Spannungen machen uns bisweilen Angst und sie sind nicht immer leicht auszuhalten. Aber es scheint doch so zu sein, dass wir nicht nur Schwarz und Weiß kennen, sondern ganz viele Farbverläufe und Nuancen. Und mit dem Blick auf die beiden Apostel, die wir heute zusammen in all ihrer Unterschiedlichkeit als Patrone unserer Kirche feiern, steht uns diese Spannung in den beiden Personen vor Augen und ermutigt uns, dass wir sie auch aushalten, dass wir sie weder mit einer Gleichmacherei aus dem Weg räumen, noch auszublenden, sondern in dem Wissen, es gibt sie zu sagen: Ja, es gibt viele Wege mit Gott und zu Gott und ich muss ihn so gehen, wie er mir entspricht und wir können ihn auf das Ziel des Lebens hin sogar gemeinsam gehen."
 
Hier die Predigt zum Nachlesen:
 
Ostergarten 2026