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Ulrichsfest 2018

 

 

Festpredigt von Herbert Malzacher am Ulrichsfest 2018

Wer eine Reise unternimmt, fragt sich: Was und wie viel nehme ich mit. Wer wandert, prüft besonders gründlich: Wie viel Gepäck brauche ich wirklich? 
Den Apostel rät Jesus, wenig mitzunehmen. Und vielen Glaubensboten genügte die Begeisterung, der ihre Bedürfnislosigkeit entsprach. 
So können wir uns Ulrich vorstellen. Die meiste Zeit seines Lebens war er unterwegs. Diese Eigenschaft verbindet ihn mit vielen Menschen aller Zeiten, wie es der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupery einmal formulierte: 
„Pilger sind wir, die auf verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Ziel zuwandern!"

Christus sucht zu allen Zeiten Menschen, die bereit sind, zu diesem Pilgerweg aufzubrechen. Darin besteht die große Herausforderung für die Kirche von heute: Ideen und gute Methoden, qualifiziertes Personal und Strategien sind hilfreich. Doch das wichtigste ist die eigene Überzeugung und vor allem ein brennendes Herz. 
Im Raum stehen die kritischen Fragen an mich selber: Wovon lebe ich? Was erfüllt mein Herz, mein Inneres? Wonach sehne ich mich? Was von dem vielen Ballast macht nur voll, verstopft Herz und Sinne, so dass es schwerfällt, zu unterscheiden, was wirklich wichtig und notwendig ist. 
Die Apostel fordert Jesus auf, außer der frohen Botschaft wenig mitzunehmen. Ulrich und vielen Glaubensboten genügte die Begeisterung, der die äußere Bedürfnislosigkeit entsprach.
Und was nehmen wir mit für unsere Pilgerfahrt? 
Einen Kompass, der uns die Richtung weist:      die Hl. Schrift. 
Einen Stab, der uns Halt gibt:                              Jesus Christus! 
Und Gefährten, die uns begleiten:                       Schwestern und Brüder im Glauben. 

 
 
 
 
 
 
Herbert Malzacher
 
Wer die Festpredigt von Pfarrer Herbert Malzacher am Ulrichsfest 2018 in vollem Wortlauft lesen oder sie herunterladen möchte, besteht hier die Möglichkeit:
 
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