aktueller Pfarrbrief
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Schaukasten Archiv bis 2022

Februar 2022

Zum Valentinstag
Schaukasten_Februar_2022
"Zu lieben ist Segen,
geliebt zu werden ist
Glück!“
                             Leo Tolstoi
 
 
Zum Valentinstag
 
Liebe, Partnerschaft und Vertrauen sind nicht einfach wie selbstverständlich da. Sie müssen gepflegt werden. Gerade in einer Zeit in der der Alltag so voll ist, wo wir uns oft nur wenig Zeit für die Menschen die uns am Herzen liegen, nehmen. Die gegenseitige Liebe kann uns Kraft geben und ein echtes Fundament sein in schweren Zeiten.
Der „Valentinstag“ kann dann Grund sein, mal wieder „Danke“ zu sagen, wenigstens das eine Mal im Jahr.
Für manche kommt da auch Gott ins Spiel, dem wir letztlich alles verdanken.

Neues jahr 2022

Ein Engel für das Jahr
 
 
Ein Engel für das Jahr
 
Ich sagte zu dem Engel,
der an der Pforte
des neuen Jahres stand:
Gib mir ein Licht,
damit ich sicheren Fußes
der Ungewissheit entgegen gehen kann!
 
Aber er antwortete:
Gehe nur hin in die Dunkelheit
und lege deine Hand
in die Hand Gottes!
Das ist besser als ein Licht und sicherer als
ein bekannter Weg.
 
 
 

Advent 2021

Schaukasten_Advent_2021
Dem Stern folgen
vertrauend, hoffend
   mit offenen Sinnen
   unterwegs bleiben
 
Adventszeit ist Sternenzeit. Sterne sind Boten des Lichts mit einer lautlosen vielfältigen Botschaft. Wir verbinden mit ihnen die Sehnsucht nach Weite, nach dem Himmel, nach einem “Mehr im Leben”, nach Gottes Nähe. Vor allem aber auch die Suche nach Orientierung. Und Orientierung tut Not in unseren schnelllebigen Zeiten mit vielerlei Herausforderungen und Veränderungen in unserem Land und darüber hinaus. Viel ist in Bewegung und viele Menschen sind – freiwillig oder unfreiwillig – weltweit unterwegs. Und leider stand dabei in diesem Jahr so Manches unter keinem guten Stern!
 
Die Adventszeit als Sternenzeit kann uns vielleicht wieder neu einladen, die Augen offen zu halten und aufmerksam wahrzunehmen, was in uns und um uns geschieht und so unter einem guten Stern unterwegs zu sein. Wir wollen uns auf Sternensuche begeben, um den Stern zu finden, der uns Orientierung gibt, der uns den Weg zeigt zu dem, der uns und unsere ganze Welt verändern kann.
 
 

November2021

Schaukasten_November_2021
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist dieTrennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die
Qual der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht
wie ein Stachel, sondern wie ein
kostbares Geschenk in sich.
                                             
                                             Dietrich Bonhoeffer
 

September 2021

Schaukasten_September_2021
Das Bild eines Hirten erinnert an Führung was uns in unterschiedlichen Formen begegnen kann.
In Schulen, Kindergärten, Familien, in fest organisierten oder spontanen Gruppen, in Firmen und Kirchengemeinden und auch in der Politik.
Auch in der Bibel kommt dieses Thema mehrfach vor. Dort wird Jesus uns in diesem Zusammenhang nahegebracht. (Der gute Hirte Johannes 10; das verlorene Schaf in Lukas 15)
Wir alle brauchen Orientierung, die wir bei Jesus finden. Nicht nur, indem wir so leben und uns danach ausrichten, sondern wir fühlen uns auch beschützt und sicher. Dort, wo ich Hirte sein darf, dort wo ich Verantwortung habe, kann ich selbst auch Orientierung geben, durch klares Verhalten und Reden, Schutz geben – sprich  helfen – wo Hilfe notwendig und gebraucht wird, und auch Zeit für den einzelnen haben im Vertrauen darauf, dass die anvertraute große oder kleinere Herde dennoch nicht verloren geht, weil auch diese weiter unter dem Schutz Gottes steht. 
Eine Anregung zum nachdenken.

Sommer2021

Schaukasten_Sommer_2021
 
 
Ein strahlendes Lächeln

 

Ich wünsche Dir ein strahlendes Lächeln

für alle und von allen, die Dir begegnen.

Ich wünsche dir ein strahlendes Lächeln,

das mit guter Laune ansteckt,

das den Tag heller und freundlicher macht,

das verschlossene Türen öffnet,

das Kontakte knüpft und Freundschaften anstößt,

das den Griesgram aus seiner Reserve lockt,

das Kränkungen vergessen lässt,

das Brücken schlägt und Streit beendet.

Ich wünsche dir und mir ein strahlendes Lächeln,

das uns durch den Tag begleitet.

                                                                              © Gisela Baltes

 
 

Juni2021

Schaukasten_Juni2021
 
Fronleichnam
Hochfest des Leibes und des Blutes Christi
           
Normalerweise wird die Hostie in prächtigen Monstranzen durch die Straßen getragen, unser Glaube in die Öentlichkeit gebracht, als Demonstration für Jesus Christus. Jesus als Brot – Wir können auch sagen: Unser Glaube als „Brot“ – Glaube ist wirklich christlich, wenn er Nahrung gibt – Nahrung, Kraft, „Lebensmittel“ für alle Menschen, für uns selbst und für unsere Nächsten und Fernsten. 
 
Lied Gotteslob Nr.470
 
  1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe die alles umfängt, in der Liebe die alles umfängt.
  2. Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt und die Not, die wir lindern, zur Freude wird, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir ...
  3. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir ...
  4. Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir ...
  5. Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir ...
 

Mai 2021

Maria Maienkönigin
Schaukasten_Mai_2021
Der Monat Mai ist der Jungfrau Maria geweiht. Die Natur blüht auf zu ihrer vollen Schönheit und lässt sich erfahren als Sinnbild für Maria, die von alters her als „schönste Blume in Gottes Garten“ (hl. Epiphanius, 439-496) gepriesen und in unzähligen Lieder besungen wird.
Das bekannteste Marienlied ist sicherlich Maria Maienkönigin. Der Dichter Guido Görres lässt in den Bildern das Hohelied der Liebe anklingen: „Ich bin eine Narzisse von Scharon, eine Lilie der Täler.“ (Hld 2,1). Die Lilie ist ein Symbol der Reinheit und Jungfräulichkeit; die „Lilie des Tales“*, das Maiglöckchen, ist gerade in seiner Schlichtheit wunderschön und verströmt einen intensiven Duft.
Wir verehren Maria im Mai vor allem wegen ihrer Demut, ihres Gehorsams dem Willen Gottes gegenüber. Gerade in dieser Haltung liegt ihre Größe; darin ist sie uns allen das Vorbild im Glauben schlechthin. Wenn wir in der Osterzeit den glorreichen Rosenkranz beten, haben wir schon vor Augen, was den Heiligen blüht: Himmel, Gemeinschaft mit Gott.
Das Lied Maria Maienkönigen hat im Original mehrere Strophen und hat auch immer wieder namentlich nicht bekannte Autoren zu Nachdichtungen angeregt.
Im hier wiedergegebenen Originaltext des Gedichtes ist der Bezug zur Natur, zum Frühling und seinen wohltuenden Bildern, unschwer nachzuvollziehen.
 
   
     Maria, Maienkönigin! Dich will der Mai begrüßen,    
     o segne seinen Anbeginn, und uns zu Deinen Füßen.
 
     Maria! Dir befehlen wir, was grünt und blüht auf Erden,
     o lass es eine Himmelszier in Gottes Garten werden.
 
     Behüte uns mit treuem Fleiß, o Königin der Frauen!
     Die Herzensblüten lilienweiß auf grünen Maies-Auen.
 
     Vor allen sind’s der Blümlein drei, die lass kein Sturm
     entlauben:
     Die Hoffnung grün und sorgenfrei, die Liebe und den
     Glauben.
 
     O lass die Blumen um und um in allen Herzen sprossen,  
     und mache sie zum Heiligtum, drin sich der Mai  erschlossen.
 
     Die Seelen kalt und glaubensarm, die mit Verzweiflung
     ringen,
     die stummen mache liebeswarm, damit sie freudig singen.
 
     Damit sie gleich der Nachtigall im Liede sich
     erschwingen,
     und mit der Freude hellstem Schall dir Maienlieder
     singen.
 

Ostern 2021

"Ich lebe und ihr sollt auch leben"
Schaukasten Ostern 2021

Nehmen wir es doch mal ganz persönlich an, dass Jesus Christus für Dich und mich ans Kreuz gegangen ist um uns von Schuld und auch von allen Ängsten frei zu machen. Ja, nehmen wir es an, dass Gott uns mit Jesu Auferstehung das Leben neu sehen lehrt.

Nicht der Friedhof ist das Ende, sondern mit Ostern schenkt uns Gott Leben und Zukunft. Gerade jetzt, wo ein Virus die ganze Welt in den Würgegriff nimmt, ist das so unendlich wichtig.

Der Auferstandene jedenfalls, er sagt es uns eindeutig zu:

„Ich lebe und ihr sollt auch leben.“

 

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Fastenzeit 2021

Fastenzeit 2021
Du stellst meine Füße auf weiten Raum Ps 31,9
Misereor Hungertuch

Du stellst meine Füße auf weiten Raum  Ps 31,9

Die Kraft des Wandels

 
 
Basis des Bildes ist ein Röntgenbild das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist. Das Bild ist auf drei Keilrahmen, bespannt mit Bettwäsche, angelegt. Per Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem Kloster Beuerberg nahe München.
 
Zeichen der Heilung sind eingearbeitet: goldene Nähte und BIumen als Zeichen der Solidarität md Liebe. Leinöl im Stoff verweist awf die Frau, die Jesu Füße salbt (Lk 7,37f) und auf die Fußwaschung (Joh 13,14ff ).r T
 
 
Du stellst meine Füße auf weiten Raum
 
Feste Schuhe leichte Schritte
Und am Horizont ein Ziel,
Wegbegleitung hin zur Mitte
und ein sicheres Asyl.
Das gibst du mir,
du, Gott, ich danke dir.
 
Refrain:
Du stellst meine Füße
auf weiten Raum
und ich traue mich,
mutig zu gehen.
 
Gute Wege, starke Brücken,
wo Morast ist, fester Stand,
Hinweistafeln ohne Lücken,
einen Stock in meiner Hand:
Das gibst du mir,
du, Gott, ich danke dir.
 
Refrain:
 
Einen Engel mir zur Seite
Einen, der mir Mut zuspricht,
Ruheplätze, Brot und Freude
und ein Lächeln im Gesicht:
Das gibst du mir,
du, Gott, ich danke dir.
 
Refrain:
 

Neues jahr 2021

Neues Jahr2020/2021
"Der du die Zeit in Händen hast....."
Schaukasten_Kirche_Neues Jahr

 

 

Neujahrslied von Jochen Klepper (1903-42), dt. Schriftsteller

 

Der du die Zeit in Händen hast,
Herr, nimm auch dieses Jahres Last
und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ
die Mitte fest gewiesen ist,
führ uns dem Ziel entgegen.

 

Da alles, was der Mensch beginnt,
vor seinen Augen noch zerrinnt,
sei du selbst der Vollender.
Die Jahre, die du uns geschenkt,
wenn deine Güte uns nicht lenkt,
veralten wie Gewänder.

 

 Der du allein der Ewge heißt
und Anfang, Ziel und Mitte weißt
im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt
und führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten.

 
 

Advent 2020

Schaukasten_Advent_2020
....selbst zum Licht werden
Mit Jesus scheint ein Licht in der Finsternis. Wir Menschen von diesem Licht beschienen, können selbst zu einem Licht,zu einem Licht  für andere werden.
 
 
 
 
 
 
Treuer Gott
du bist da - 
bist uns Hoffnungslicht
in Zeiten von Einsamkeit,
Sorgen und Nöten,
Verzweiflung,Leid und Trauer
 
du bist da - 
willst Mensch werden in uns,
damit auch wir
zu Hoffnungslichtern werden
im Dunkel dieser Welt
              
                       Hannelore Bares
 

November 2020

November 2020
Schaukasten_November_2020
Herbst – Blätter fallen zu Boden
Herbst – Zweige und Äste
        ragen wie tot in den Himmel
Herbst – Die natur stirbt
So hat es den Anschein
 
Herbst – Zeit des Totengedenkens
Herbst – Zeit der Friedhofsbesuch
Herbst – Konfrontation mit der
           Begrenztheit des Lebens
So hat es den Anschein
 
Siehst du unter den sterbenden Blättern die Knospen des Frühlings?
 
Geheimnis des Glaubens:
Im Tod ist das Leben
Im Sterben bahnt sich Auferstehung an
Du musst nur genau hinschauen!
                    Heribert Arens

                

Oktober/Erntedank 2020

Erntedank 2020
 
 
D : wie Dinge
Die Corona-Krise führt uns vor Augen auf welch dünnem Eis sich unsere Versorgung mit Gütern, mit Lebensnotwendigem, mit scheinbar Selbstverständlichem bewegt.
 
A : wie All
All steht für das Weltall und für die ganze Schöpfung. Die Vielfalt der Natur, von allem was ist, von allem Lebendigem, den Pflanzen, den Tieren dem Sternenhimmel über uns.
 
 
N : wie Nähe
Nähe steht für Beziehungen. Zwischen Menschen, zwischen Mensch und Umwelt, zwischen Mensch und Gott. Als Weltgemeinschaft können wir nur gemeinsam überleben.
 
 
K : wie Kinder
Kinder sind unsere Zukunft. Schaffen wir eine Kultur der Dankbarkeit, der Achtsamkeit und Mäßigung um die Zukunft unserer Kinder zu erhalten.
 
 
Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
                                                                                                                        Psalm 107.1

Sommer 2020

Mach mal Pause
Schaukasten Sommer 2020
 
 
 
 
Mach mal Pause
 
 
Komm
streck mal alle Viere von dir
sieh den Wolken hinterher
und spür wie die Luft dich beatmet.
 
komm
lass die Sorgen ruhn
die Gedanken ziehen
du hast genug getan
mach frei.
 

Juni 2020/Pfingsten

Komm Heiliger Geist erfülle unsere Herzen
Schaukasten Pfingsten 2020

Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

                                                                                   Römer5,5

Mai 2020

Schaukasten_Mai_2020
"Maria breit den Mantel aus"
"Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter."

In dieser dramatischen Situation voll von Leiden und Ängsten, welche die ganze Welt bedrücken, wenden wir uns an dich, o Mutter Gottes und unsere Mutter, und suchen Zuflucht unter deinem Schutz und Schirm.

O Jungfrau Maria, in dieser Pandemie des Coronavirus wende deine barmherzigen Augen uns zu und tröste alle, die um ihre verstorbenen Angehörigen trauern und weinen, die zuweilen in einer die Seele verletzenden Weise beerdigt wurden. Stütze alle, die sich um die Kranken ängstigen, denen sie wegen der Ansteckungsgefahr nicht nahe sein können. Schenke Zuversicht denen, die wegen der ungewissen Zukunft und der Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeit in Sorge sind.

Mutter Gottes und unsere Mutter, erflehe für uns bei Gott, dem barmherzigen Vater, dass diese harte Prüfung ein Ende habe und am Horizont wieder Hoffnung und Friede erscheine. Wie zu Kana trete bei deinem göttlichen Sohn für uns ein, dass die Familien der Kranken und der Verstorbenen getröstet werden und sie im Herzen wieder Vertrauen fassen können.

Beschütze die Ärzte, die Krankenschwestern und -pfleger, die im Gesundheitswesen Tätigen und die Freiwilligen, die in dieser Notsituation an vorderster Front kämpfen und ihr Leben riskieren, um das anderer zu retten. Begleite ihr heroisches Bemühen und gib ihnen Kraft, Güte und Gesundheit.

Sei du bei denen, die Tag und Nacht die Kranken pflegen, und hilf den Priestern, die mit seelsorgerischem Eifer und einem dem Evangelium entsprechenden Einsatz versuchen, allen zu helfen und eine Stütze zu sein.

Heilige Jungfrau Maria, erleuchte den Verstand der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, auf dass sie geeignete Lösungen zur Bekämpfung des Virus finden.

Stehe den Verantwortlichen der Nationen bei, dass sie Weisheit, Fürsorge und Großmut walten lassen und mit Weitblick und im Geist der Solidarität durch soziale und wirtschaftliche Programme all denen zur Hilfe kommen, denen das Nötige zum Leben fehlt.

Heilige Maria, rühre die Gewissen an, damit die Unsummen für die Vermehrung immer ausgeklügelterer Waffensysteme vielmehr einer angemessenen Forschung zur künftigen Vermeidung ähnlicher Katastrophen zugutekommen.

O geliebte Mutter, lass in der Welt das Zugehörigkeitsgefühl zu der einen großen Familie wachsen im Bewusstsein des Bandes, das uns alle eint, damit wir in geschwisterlichem und solidarischem Geiste der vielfachen Armut und den Situationen des Elends Abhilfe leisten. Stärke uns, damit wir feststehen im Glauben, Ausdauer haben im Dienen und beharrlich sind im Beten.

O Maria, Trösterin der Betrübten, nimm deine geplagten Kinder in den Arm und erwirke bei Gott, dass er in seiner Allmacht eingreife, um uns von dieser schrecklichen Epidemie zu befreien, damit das Leben unbeschwert wieder seinen normalen Gang aufnehmen kann.

Dir vertrauen wir uns an, die du auf unserem Weg als Zeichen des Heils und der Hoffnung erstrahlst. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria. Amen.

Ostern 2020

Schaukasten Ostern 2020

GEBET ZUR AUFERSTEHUNG JESU

Gebet zu Markus 16,1-8

So geht es uns jetzt, ach Gott.
Wie den Frauen am Grab.
Wir zittern und zagen. Entsetzen ist da.
Das Virus macht Angst. Die Einsamkeit auch.
Wer wird uns den Stein von unserem Herzen rollen?
Diesen großen schweren Stein.
Wer wird unsere Hoffnung beleben?
Ach Gott, sende uns deinen Engel. Jetzt.
Der uns erzählt von der Auferstehung
und vom Leben.
Der uns sagt:
Geht weg von dem Grab eurer Hoffnung.
Geht hin ins Leben.
Der unser Herz hüpfen lässt vor Freude.
Denn: Du hast den Tod besiegt.
Jesus lebt. Mit ihm auch wir.
Bleibe bei uns, Gott, jetzt und immer.
Amen

Fastenzeit 2020

Mir selbst ins Gesicht sehen

 

 Mir selbst ins  Gesicht sehen

Fastenzeit –
 einmal im Jahr ein guter Grund mich selbst anzuschauen!
Sucht?
Nein, so etwas habe ich nicht!!!
Oder doch?
Ab und zu einen Riegel Schokolade – bei dem Stress!
Eine Tasse Kaffee am Nachmittag zum Durchhalten – das ist doch normal!
Abends ein Gläschen Rotwein – das braucht man doch zum Abschalten!
Brauche ich das wirklich?
 
Fastenzeit –
einmal im Jahr ein guter Grund Inventur zu machen!
Den „Dingen“ und mir auf den Grund gehen!
Aufdecken, was im Alltag zugedeckt bleibt!
Mutig sein!
Mich selbst schonungslos ansehen!
Meiner Seele ein „Großreinemachen“ unterziehen!
Dann wird es auch in meinem Herzen Ostern werden!
 
                                                                                                                              Martina Hack
 
 

Januar/Februar 2020

"Freude" Schaukasten Januar/Februar 2020

Freudenklänge

 
Freudenklänge jeden Tag –
Freudenklänge durch das Jahr.
Sei wachsam,
damit du sie nicht überhörst.
 
- Das Vogelgezwitscher
  mitten im Lärm der Stadt;
- Das Lachen der Kinder
  auf dem Spielplatz;
- Das freudige Halleluja
  am Ostermorgen,
  nach den Wochen der Fastenzeit;
- Das Rauschen der Bäume
  an einem Sommerabend;
- Fangesänge
  nach dem gewonnen Fußballspiel;
- Deine Lieblingsmusik
  plötzlich im Radio;
- Das Lob des Chefs,
  mit dem du nicht gerechnet hast;
- Das Läuten des Glöckchens
  vor der Bescherung am Heiligen Abend;
 
 Freudenklänge jeden Tag –
 Freudenklänge durch das Jahr.
 Sei wachsam,
 damit du sie nicht überhörst.
 
                                                 M. Jutta Gehrlein

Weihnachten 2019

Schaukasten Weihnachten 2019
Es segne dich der barmherzige und liebende Gott,
der in Jesus Christus im Stall von Bethlehem selbst Mensch geworden ist.
Er erfülle dein Herz mit seiner heilig-heilenden Kraft,
damit deine seelischen Wunden heilen und du
an deinem Menschsein begeistert Freude finden kannst.
Er möge dein Herz dazu bewegen, immer wieder neu aufzubrechen
und dich unermüdlich einzusetzen für ein menschenwürdiges Leben
überall auf der Welt.
                                                                       Christa Spillinger-Nöker

Advent 2019

Advent 2019 "Öffnet die Türen"
 
Türen öffnen für Dich
 
Tag für Tag eine Tür nach der anderen öffnen. Meine Türen öffnen.
An deine Tür klopfen.
Auf die Suche gehen nach mir, nach dir.
Türen öffnen zu meinen Träumen, meiner Sehnsucht.
Wer bin ich?
Was will ich?
Wohin gehe ich?
An Türen klopfen. Voller Erwartung.
Wo bist du? Wer bist du? Was willst du von mir?
Tag für Tag Türen öffnen für Dich.
Offen werden für Dich.
Komm.Tritt ein. Ich erwarte Dich.
                                                                                             Gisela Baltes

November 2019

November 2019 

Auferstehung ist unser Glaube,

    Wiedersehen unsere Hoffnung,

       Gedenken unsere Liebe.

                                            
                                     Aurelius Augustinus

Oktober 2019

Lebensfeld-Erntedank 2019
Abgeerntete Gärten und Felder
reich gefüllte Keller und Scheunen - 
eine herbstliche Einladung,
auf den Feldern unseres Lebens
auf Spurensuche zu gehen und 
unsere Lebensernte dann mit einem 
ERNTEDANK - FEST zu feiern.
 
                                               Hannelore Bares

September 2019

Schaukasten September 2019
„Ich vergesse, was hinter mir liegt,
 und strecke mich nach dem aus,
was vor mir ist“ (Phil 3,13)
 
 
 
 
Die Sonnenblume erinnert an diesen Bibelspruch.
Die „Girasole“, so sagen die Italiener zur Sonnenblume, was wörtlich übersetzt heißt. “Sie dreht sich zur Sonne“,wendet ihren Blütenkopf immer der Sonne zu und es tut ihr gut! Von nichts lässt sie sich aufhalten.
Sie wächst hoch hinaus, bildet eine leuchtend gelbe Blüte und da sie auf das Licht ausgerichtet ist, fällt der Schatten immer hinter sie.Wäre das nicht auch manchmal die richtige Einstellung fürs Leben wenn wir ein Probleme haben?
Vor lauter „Schatten“ sehen wir oft die Sonne nicht mehr im Leben.

Sommer 2019

Sommer 2019
schaukasten Sommer 2019 "Kontakt mit Gott"
 
Gott spricht: Ihr werdet mich anrufen und hingehen
und zu mir beten, und ich werde auf euch hören.
Jeremia 29,12

Pfingsten 2019

"Komm Geist des Lichtes"Schaukasten_Pfingsten 2019
 

Komm Geist  des Lichtes

 
 
 
Komm herab, o Heilger Geist
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Komm der alle Armen liebt,
komm der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.
 
Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.
    

Ostern 2019

Ostern 2019

Ich fragte:
Wer wird mir
den Stein wegwälzen
von dem Grab
meiner Hoffnung
den Stein
von meinem Herzen
diesen schweren Stein?


Mir ist ein Stein
vom Herzen genommen:
meine Hoffnung
die ich begrub
ist auferstanden
wie er gesagt hat
er lebt er lebt
er geht mir voraus!

Lothar Zenetti

Fastenzeit 2019

Misereor Hungertuch 2019/2020
Fastenzeit 2019

Das neue MISEREOR-Hungertuch 2019/2020:

"Mensch, wo bist du?"

Die Frage Gottes fordert uns heraus:

Wo stehst du und wofür stehst du auf? Wer bist du?

Eine Standortbestimmung. Eine Neuausrichtung.

Eine Frage, die in den Kern der Verantwortung eines jeden Menschen zielt.

 

Songtext:

„Mensch wo bist du?“ der Gruppe Wise Guys

 

Mensch wo bist du?

Wo geht die Reise hin?

Bist du noch auf der Suche nach gerechtem Leben?

Mensch wo bist du?

Suchst du noch nach dem Sinn?

Und was bestimmt für dich dein Handeln und dein Streben?

 

Die Kluft wird größer zwischen Arm und Reich,

und offenbar gewöhnt man sich dran.

Sind mir die Anderen, wenn’s mir gutgeht,

völlig gleich, weil ich ja doch nix ändern kann?

Hab ich Angst vor der anderen Religion?

Wann wage ich den ersten Schritt hin zum fremden Nachbarn,

neben dem ich wohn’, und nehme andere mit?

 

Mensch wo bist du...

 

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf meinsongbook Verlag

Hier kannst du dir das Lied anhören!

Februar 2019

Schaukasten Februar 2019

Viel Kälte ist unter den Menschen,

weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben,

wie wir sind.

                                                                                          (Albert Schweizer)

Januar 2019

Schaukasten zum Neuen jahr 2019
"Veränderung"

Veränderungen

 

Wir lieben Beständigkeit .Wir mögen es, wenn alles so bleibt, wie es ist.Dabei ist gerade das Leben selber voller Veränderungen. Veränderungen können Angst auslösen, das Bedürfnis stärken sich zu schützen.

Veränderungen haben wir im letzten Jahr erlebt. Ein Pfarrer ging, ein anderer ist gekommen.Manche Veränderungen können wir beeinflussen, andere nicht.Das Neue Jahr wird uns sicherlich viele Veränderungen bringen, ob beruflich, privat oder in der Kirche.Veränderungen können den Horizont erweitern, Neugier wecken, Energien freisetzen, ungeahnte Kreativität entfachen.Wie reagieren wir auf sie?

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“In der Kirche weht der Wind der Veränderung.Und wir, jeder einzelne von uns, bauen wir Mauern oder Windmühlen?

Ich hoffe es gibt viele Windmühlen im Jahr 2019

 
Ostergarten 2026