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Willkommen in St.Ulrich

 
Pfarrkirche Peter und Paul mit Bildungshaus und Jugendraum und Besprechungszimmer der Pfarrei
 
 
Kontakt zu den Pfarrbüros:
 
Zentales Pfarrbüro
Pfaffenweiler: 07664 92548-10
Sekretärin:
Ulrike Schneckenburger 
 
 
 
 

Auf den Internet-Seiten der Pfarrei St. Peter und Paul in St. Ulrich finden Sie Informationen zu unsrer Pfarrei und ihren Gruppen. Natürlich freuen wir uns besonders, wenn Sie auch persönlich mit uns am Gemeindeleben teilnehmen. Die Heilige Messe feiern wir in der Regel sonntags um 9 Uhr und freitags um 19 Uhr. Den aktuellen Stand erfahren Sie auf "Aktuell" unserer Homepage oder im Pfarrbrief.

Neben Ostern, Weihnachten und Pfingsten ist ein besonderer Höhepunkt im Kirchenjahr für uns das Fest unseres Dorfpatrons, des Heiligen Ulrichs. 

 
Ulrichsfest 2025 
Am Sonntag, den 20. Juli feierten wir das Fest unseres Ortspatrons, des heiligen Ulrich von Zell. 
Um 9:30 Uhr zelebrierte Pfarrer Thomas Denoke mit uns den Festgottesdienst.  Unser Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit zwei Sopran-Solistinnen und Streichern unter der Leitung von Nicolas Volz mit der Missa brevis in F von Joseph Haydn feierlich mit. Im Anschluss an den Gottesdienst pilgerten die Gläubigen - angeführt von der Musikkapelle - mit Fahnen und Himmel und der Heiligen Hostie in der Monstranz durch das Dorf.
Nach dem Gottesdienst versammelte sich die feierende Gemeinde im Ussermann-Saal zum Platzkonzert der Trachtenkapelle St. Ulrich. Wegen des unsicheren Wetters fand die Feier im Ussermann-Saal und nicht um die Brunnenschale bei der Kirche statt. Die Landfrauen servierten zwei verschiedene Menüs als Mittagstisch und Kaffee und Kuchen zum Nachtisch.
Die Gemeindemitglieder erfreuten sich an dem gelungenen Festtag. Das Wiedersehen mit Pfarrer Thomas Denoke  beglückte nicht nur die St. Ulricher, sondern auch die vielen Gemeindemitglieder aus Bollschweil und Sölden. Thomas Denoke war von 1997 bis 2011 unser Pfarrer;  inzwischen wirkt er als rüstiger Pensionär in Tuttlingen-Möhringen.
 
Nachfolgend können Sie Grundgedanken und eine Kurzfassung der Predigt von Thomas Denoke zum Ulrichsfest 2025 lesen:
 
„Liebe Schwestern und Brüder,
am Fest des Hl. Ulrich, könnten wir uns einmal fragen: Was macht einen Menschen „heilig“?
Zunächst müssen wir dazu sagen, dass wir „Heiligseinnicht machen können, aber ich denke, dass die Heiligen uns zeigen, wie man das, was Gott von uns will und was unser Glück -  hier auf dieser Erde -  ist, leben kann.
Sie haben mindestens eine Sache von Gott begriffen und diese dann ganz und vollständig gelebt, darin sind sie groß: etwa die Armut bei Franz von Assisi, oder die vertrauensvolle Hingabe an Gott im Gebet, bei Br. Klaus, oder vielfach Mut und Freiheit ---- denn der Gottesglaube kann eine erstaunliche innere Souveränität und Freiheit eröffnen, die es erlaubt, den Mächtigen, aber auch der Ungerechtigkeit der Welt die Stirn zu bieten.
Immer sind diese Glaubenszeugnisse sehr individuell, meist ziemlich radikal, aber unglaublich faszinierend und anziehend und nicht selten auch provokativ. Wie es Ralf Lutz einmal ausgedrückt hat.
Aber immer haben sich diese Menschen, die wir heute als heilig bezeichnen, von Gott ansprechen und berühren lassen und haben mit ihrer ganzen Existenz, ihrem ganzen Leben geantwortet.
Dadurch sind sie Gott ganz nahe gewesen und dadurch bringen sie uns Gott nahe – und zwar hier auf Erden, mitunter in schwierigsten Verhältnissen.“
Mit diesen grundlegenden Gedanken begann Pfarrer Denoke seine Predigt. Im Folgenden verdeutlichte er dies an ausgewählten Lebenssituationen des Hl. Ulrichs. Wichtig sei, wie Gottesdienst und Glaube im Alltag als Konsequenzen sichtbar würden. Gottesdienst und Gebet ohne Konsequenzen im gelebten Leben seien eine üble Karikatur echten Glaubens.
 
Den andächtig Zuhörenden stellt dann Pfarrer Denoke die Frage: „Wie wichtig ist mir der Glaube?“ Jeder Mensch, der von etwas angetan sei, sei es von einer Sportart, einem Hobby oder einer politischen Einstellung, würde anderen davon mitteilen.
Dagegen sei es doch eigenartig, wie diskret, um es vorsichtig auszudrücken, gläubige Christen mit ihrem Glauben umgingen. Der Glaube scheine heute etwas zu sein, das wir im Inneren verschließen würden. Doch die Heiligen hätten ganz persönlich in Wort und Tat Zeugnis über ihren Glauben abgelegt und gesagt, was ihnen Jesus bedeuten würde. Gerade in unserer Zeit, in der so viele Menschen auf der Suche seien, wäre es wichtig, daß wir voreinander und öffentlich dieses persönliche Glaubenszeugnis ablegen würden.
Am Ende seiner Predigt bekennt Herr Denoke: „Ich habe erfahren, daß der Glaube zu einem geglückten und zufriedenen Leben führt. Wie schön ist es und heutzutage wie wichtig, mehr Menschen verständlich zu machen, dass es im Glauben um das Gelingen des Lebens geht, dass „Heiligkeit“ im gelebten Leben, im Alltag wurzelt. So wie dies auch beim Hl. Ulrich zu erfahren ist. Amen.“
 
 
 
 
 
Pfarrgemeinderätin Monika John bedankt sich bei Pfarrer Thomas Denoke für das Mitfeiern des Ulrichsfestes 2025
 
 
 
 

 

Lebensweg St. Ulrich im Naturpark Südschwarzwald - Spiritueller Rundweg

 
  
Eine ausführliche Beschreibung und Impulse finden Sie auf folgender Internet-Seite:
 
Der Lebensweg orientiert sich an der Natur. Er lädt ein, im Gehen und Innehalten über den eigenen Lebensweg nachzudenken. Rund um das ehemalige Benediktinerkloster - 1087 von Ulrich von Zell gegründet und 1093 hier gestorben und begraben - führt der 3,8 km lange Rundwanderweg. An 15 Haltepunkten werden Elemente aus der Natur und Landschaft mit Lebensthemen verbunden.
 
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